IHRE Mein Schiff Expertin Leonie

Über mich

Durch meine fast vierjährige Tätigkeit bei Mein Schiff in Hamburg durfte ich die Welt der Kreuzfahrten aus vielen verschiedenen Perspektiven kennenlernen. Auch privat war ich bereits auf zahlreichen Reisen mit der Mein Schiff Flotte unterwegs und konnte dabei viele persönliche Erfahrungen sammeln.

Besonders wertvoll waren für mich zwei Bordeinsätze, bei denen ich das Leben und Arbeiten an Bord hautnah erleben durfte.

Auch der Besuch der Mein Schiff 1 im Dry Dock in Hamburg gehört zu meinen besonderen Erlebnissen – ein beeindruckender Blick hinter die Kulissen und eine Perspektive, die man nicht jeden Tag bekommt.

In meinen Reiseberichten möchte ich diese persönlichen Erfahrungen mit Ihnen teilen und Ihnen die Mein Schiff Flotte so zeigen, wie ich sie selbst erlebt habe.

Karibik

Karibische Inseln I

Im Februar 2023 hieß es für mich: Leinen los für 14 Nächte Karibik! Mit der Mein Schiff 2 ging es ab und bis La Romana auf eine traumhafte Reise durch die schönsten Inseln der Karibik. Die Route versprach eine abwechslungsreiche Mischung aus tropischer Natur, paradiesischen Stränden und eindrucksvollen Landschaften – und hielt dieses Versprechen auch.

Von La Romana aus führte die Reise zunächst nach Martinique, bevor es weiter nach Barbados und St. Vincent ging. Anschließend standen Dominica und St. Lucia auf dem Programm. Über St. Kitts und Antigua führte die Route schließlich nach St. Maarten und zu den British Virgin Islands mit Tortola, bevor es wieder zurück nach La Romana ging.

Meine persönlichen Highlights:

Einer der schönsten Momente der Reise war der Katamaran-Ausflug auf St. Lucia. Entlang der Küste ging es vorbei an den berühmten Pitons, den markanten Wahrzeichen der Insel. Vom Wasser aus bot sich ein fantastischer Blick auf die tropisch-grüne Landschaft – ein echtes Karibik-Erlebnis!

Ein weiteres Highlight war Maho Beach auf St. Maarten. Der Strand ist weltweit dafür bekannt, dass die Flugzeuge im Landeanflug spektakulär niedrig über den Strand hinwegfliegen. Dieses besondere Schauspiel einmal selbst zu erleben, war definitiv ein unvergesslicher Moment.

Auch der Bootsausflug von Tortola nach Virgin Gorda hat mich besonders beeindruckt. Ziel waren die berühmten The Baths – eine faszinierende Ansammlung riesiger Granitfelsen direkt am türkisblauen Meer. Die einzigartige Landschaft und das kristallklare Wasser machten diesen Ausflug zu einem weiteren Höhepunkt der Reise.

Die Reise mit der Mein Schiff 2 war eine wunderschöne Kombination aus Erholung an Bord und abwechslungsreichen Entdeckungen an Land. Traumhafte Strände, türkisblaues Wasser, üppige tropische Vegetation und die ganz unterschiedlichen Charaktere der einzelnen Inseln machten jede Station zu etwas Besonderem.

Eine rundum gelungene Karibikreise, die ich jederzeit weiterempfehlen würde – besonders für alle, die tropische Natur, traumhafte Strände und echtes Inselparadies miteinander verbinden möchten.

Nordland

Norwegen mit Nordkap

Im August 2023 führte mich meine Reise mit der Mein Schiff 3 für 11 Nächte von Bremerhaven hoch in den Norden Norwegens – bis zum legendären Nordkap. Schon die Fahrt entlang der norwegischen Küste war ein Erlebnis: schroffe Berge, tief ins Land reichende Fjorde und kleine Orte, die sich malerisch in die Landschaft einfügen.

Auf der Route standen Bergen, der Geirangerfjord, Honningsvåg, Harstad auf den Vesterålen und Ålesund auf dem Programm.

Ein besonderes Erlebnis war die Fahrt durch den Geirangerfjord. Die beeindruckende Landschaft mit steilen Felswänden und Wasserfällen zeigt eindrucksvoll, warum Norwegen zu den schönsten Kreuzfahrtzielen Europas zählt.

Der Höhepunkt der Reise war natürlich das Nordkap. In Honningsvåg angekommen, ging es zum berühmten Nordkap-Plateau und zur markanten Nordkap-Kugel. Im Sommer geht die Sonne hier nicht vollständig unter – ein faszinierendes Gefühl, das man einmal selbst erlebt haben sollte. Auch die traditionelle Polarkreistaufe an Bord durfte auf dieser Reise natürlich nicht fehlen.

Neben der einzigartigen Natur haben mir auch Bergen und Ålesund besonders gut gefallen. Beide Städte haben ihren ganz eigenen Charme und waren schöne Kontraste zu den spektakulären Landschaften entlang der Route.

Mein Fazit: Eine Reise für alle, die Natur lieben und Norwegen einmal aus einer ganz besonderen Perspektive erleben möchten. Die Kombination aus Fjorden, charmanten Städten und dem beeindruckenden Nordkap macht diese Route zu einem echten Kreuzfahrt-Highlight.

 

Nordland

Island mit Orkney-Inseln

Im Mai 2024 ging es mit der Mein Schiff 3 für 12 Nächte ab/bis Bremerhaven nach Island.Die Route führte über die Orkney-Inseln, Seyðisfjörður, Akureyri, Reykjavík und Invergordon.

Schon Seyðisfjörður war ein kleines Highlight. Der idyllische Ort liegt eingebettet zwischen Bergen und Wasser und wirkt mit seinen bunten Häusern unglaublich charmant.

In Akureyri wartete eine ganz besondere Sehenswürdigkeit: die Ampeln mit ihren kleinen Herzen. Ein liebevolles Detail, das sofort auffällt und perfekt zum gemütlichen Charakter der Stadt passt.

Natürlich durfte auch Reykjavík nicht fehlen. Die isländische Hauptstadt verbindet modernes Stadtleben mit der rauen Natur des Landes und hat dadurch einen ganz eigenen Charakter.

Ein weiterer interessanter Stopp war Invergordon in Schottland. Von hier aus bietet sich beispielsweise die Möglichkeit, einen Ausflug nach Inverness und zum Loch Ness zu unternehmen.

Adria 

Adria mit Zadar

Im Oktober 2024 stand mit der Mein Schiff 6 eine 7-tägigen Reise durch die Adria auf dem Programm. Von Triest aus ging es nach Kotor, Korfu, Zadar und Koper – eine Route, die mediterranes Flair, beeindruckende Landschaften und schöne Altstädte miteinander verbindet.

Mein persönliches Highlight war Kotor in Montenegro. Bereits die Einfahrt in die Bucht von Kotor, die häufig als der südlichste Fjord Europas bezeichnet wird, ist spektakulär. Da in Kotor getendert wurde, war bereits die Fahrt mit dem Tenderboot ein kleines Erlebnis für sich. Vom Wasser aus ergaben sich schöne Blicke auf die Stadt und die umliegende Landschaft.

Besonders angenehm empfand ich, dass viele Liegeplätze auf dieser Route sehr zentral gelegen waren. Dadurch konnte ich mehrere Orte ganz unkompliziert auf eigene Faust erkunden.

Eine tolle Route für alle, die mediterrane Städte gerne individuell entdecken und dabei die Vorzüge einer Kreuzfahrt genießen möchten.

Kanaren 

Kanaren mit Madeira

Im Dezember 2024 ging es für mich mit der Mein Schiff 5 für sieben Nächte ab/bis Teneriffa zu einigen der schönsten Inseln im Atlantik. Die Route führte nach Madeira, Lanzarote, Gran Canaria und La Palma.

Die Kanaren sind für mich ein ideales Kreuzfahrtziel: Die Inseln liegen relativ nah beieinander und sind landschaftlich trotzdem erstaunlich unterschiedlich. Während auf einer Insel vulkanische Landschaften dominieren, warten andernorts grüne Berge, kleine Ortschaften oder eindrucksvolle Küsten.

Mein persönliches Highlight war La Palma. Bei einem gebuchten Ausflug ging es an die Westküste der Insel. Dort haben wir einen Nationalpark gemacht und konnten andernorts die Spuren des Vulkanausbruchs von 2021 sehen. Die erstarrten Lavaströme zeigen eindrucksvoll, welche gewaltigen Kräfte hier gewirkt haben. Für mich war dieser Anblick gleichzeitig faszinierend und bewegend.

Die Route eignet sich meiner Meinung nach hervorragend für Kreuzfahrtneulinge, aber auch für alle, die die unterschiedlichen Facetten der Kanaren kennenlernen möchten.

Mein Tipp: Wer noch nie eine Kreuzfahrt gemacht hat und eine abwechslungsreiche, sonnige Route sucht, findet mit den Kanaren einen sehr guten Einstieg.

Mittelmeer

Faszination Mittelmeer

Im Mai 2025 ging es mit der Mein Schiff 4 für sieben Nächte ab/bis Savona auf eine abwechslungsreiche Reise durchs westliche Mittelmeer. Auf dem Programm standen Barcelona, Valencia, Toulon und Villefranche.

In Barcelona hatte ich einen Ausflug gebucht, bei dem unter anderem die berühmte Sagrada Família von außen und anschließend der Park Güell auf dem Programm standen. So konnte ich gleich mehrere der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt kennenlernen.

Valencia habe ich ganz entspannt mit dem Hop-on-Hop-off-Bus erkundet. Gerade für einen ersten Überblick über eine größere Stadt ist diese Möglichkeit sehr praktisch.

Von Toulon aus führte ein Ausflug nach Saint-Tropez und Port Grimaud. Besonders Port Grimaud ist mir dabei in Erinnerung geblieben. Bei einer Bootsfahrt durch die Kanäle konnten wir den Ort vom Wasser aus erleben – nicht umsonst wird er häufig als eine Art „Venedig der Provence“ bezeichnet.

Der letzte Höhepunkt war Villefranche. Auch hier wurde getendert, bevor es für mich bei einem Ausflug weiter nach Monaco ging. Besonders spannend: Nur eine Woche später fand hier der Formel-1-Grand-Prix von Monaco statt und die Tribünen waren bereits aufgebaut. So bekam man schon einen kleinen Vorgeschmack auf das berühmte Rennwochenende.

Eine schöne Mittelmeerroute mit einer gelungenen Mischung aus Kultur, Städten, französischem Lebensgefühl und besonderen Ausflugsmöglichkeiten.

Westeuropa

Sommerzeit an der Westküste

Eine Reise entlang der europäischen Westküste stand im Juli 2025 auf dem Programm. Mit der Mein Schiff 4 ging es für sieben Nächte ab/bis Leixões bei Porto nach Gibraltar, Tanger, Cádiz und Lissabon.

Schon Gibraltar hat mir sehr gut gefallen. Der Liegeplatz des Schiffes ist ideal, denn die Innenstadt ist bequem zu Fuß erreichbar. Wer allerdings zum berühmten Affenfelsen möchte, sollte möglichst früh starten – der Andrang kann groß sein.

In Tanger erwartete mich dann ein ganz anderes Reiseerlebnis. Bei einem gebuchten Ausflug ging es zu einem besonderen geografischen Punkt: Dort treffen Atlantik und Mittelmeer aufeinander. Ein ungewöhnlicher Ort und eine schöne Erinnerung an diese Reise.

Auch Lissabon ließ sich wunderbar auf eigene Faust erkunden. Das Schiff lag so günstig, dass die Innenstadt bequem zu Fuß erreichbar war. Perfekt für einen ausgedehnten Spaziergang durch die portugiesische Hauptstadt, vorbei an den typischen Gassen und Plätzen.

Mein Fazit: Diese Route bietet viel Abwechslung auf vergleichsweise kurzer Strecke und ist besonders interessant für alle, die gerne mehrere Länder und Kulturen miteinander verbinden möchten.

Mittelmeer

Östliches Mittelmeer intensiv

Im September 2025 ging es mit der Mein Schiff 5 ab/bis Heraklion auf eine intensive Reise durch das östliche Mittelmeer. Die Route führte über Malta, Sizilien, Athen, Kreta, Kefalonia, Mykonos und Bodrum.

In Valletta auf Malta habe ich eine Stadtbesichtigung gemacht und war besonders von der historischen Architektur und der bewegten Geschichte der Stadt beeindruckt.

Auf Sizilien ging es ganz individuell los. In Syrakus konnte ich die Stadt auf eigene Faust zu Fuß erkunden – eine schöne Möglichkeit, ohne festen Zeitplan unterwegs zu sein.

Ein absolutes Highlight war Athen. Bei einem geführten Ausflug ging es zur Akropolis. Die historischen Bauwerke einmal selbst vor dieser beeindruckenden Kulisse zu sehen, war für mich einer der Höhepunkte der gesamten Reise.

Mykonos zeigte sich dagegen von seiner lebhaften Seite. Die Insel ist wunderschön, war während unseres Aufenthalts aber sehr voll, da mehrere große Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig vor Ort waren. Mein Tipp: Wer Mykonos möglichst entspannt erleben möchte, sollte früh am Morgen losgehen.

Auf Kefalonia lag das Schiff direkt bei einem kleinen Ort mit Einkaufsmöglichkeiten. Von dort ging es mit dem Taxi zu einem schönen Strand – eine unkomplizierte Möglichkeit, den Aufenthalt ganz individuell zu gestalten.

Die Route bot insgesamt eine tolle Mischung aus antiker Geschichte, mediterranen Städten und den charakteristischen griechischen Inseln.

Für mich eine Reise mit besonders vielen kulturellen Eindrücken – ideal für Entdecker, die im Urlaub gerne unterwegs sind und mehr als nur Strand und Meer erleben möchten.

Karibik

Best of Mittelamerika

Im Februar 2026 ging es mit der Mein Schiff 1 von La Romana aus durch die Karibik und weiter nach Mittelamerika. Die Route führte über Jamaika, die Cayman Islands, Mexiko, Belize, Honduras, Costa Rica, Panama und Kolumbien.

Schon auf Jamaika wartete mit den Dunn’s River Falls bei Ocho Rios ein beeindruckendes Naturerlebnis. In Belize wurde es anschließend rasanter: Eine Bootsfahrt auf dem Belize River sorgte für jede Menge Action und war eine willkommene Abwechslung zu den klassischen Stadtbesichtigungen.

In Costa Rica stand ein Besuch in einer Faultier-Auffangstation auf dem Programm. Die Begegnung mit den Tieren war ein ganz besonderes Erlebnis und zeigte gleichzeitig eine andere Seite des Landes.

Ein weiterer Höhepunkt war Panama. Von Colón an der Atlantikküste ging es mit dem Bus quer durch das Land bis nach Panama City am Pazifik. Anschließend blieb noch Zeit, die historische Altstadt zu erkunden. Besonders spannend war es, auf einer einzigen Reise beide Küsten des Landes zu erleben.

Auch Cartagena in Kolumbien sorgte für einen besonderen Abschluss. Schon die Einfahrt in den Hafen erinnerte mit der Skyline ein wenig an Miami. Noch ungewöhnlicher war allerdings das Hafenterminal selbst: Der Weg vom Schiff führte durch einen kleinen Zoo – ein außergewöhnlicher Empfang und definitiv eine Hafenerfahrung, die ich so noch nicht erlebt hatte.

Diese Reise war eindeutig etwas für Entdecker. Kultur, Natur, Geschichte und ungewöhnliche Erlebnisse standen im Vordergrund. Wer einen klassischen Strandurlaub sucht, findet auf anderen Routen vielleicht die passendere Reise. Wer dagegen möglichst viel sehen und erleben möchte, kommt hier voll auf seine Kosten.

Mein Fazit: Eine unglaublich abwechslungsreiche Reise, bei der eigentlich jeder Hafen eine neue Überraschung bereithielt.

Mittelmeer

Höhepunkte des westlichen Mittelmeers

Im Juni 2026 ging es mit der Mein Schiff 1 für acht Nächte ab/bis Palma de Mallorca auf eine klassische Mittelmeerreise. Mit Civitavecchia, La Spezia, Korsika, Marseille und Barcelona standen gleich mehrere bekannte Reiseziele auf dem Programm.

Ein besonderer Vorteil dieser Route war die Möglichkeit, verschiedene Städte ganz unterschiedlich zu erleben.

Von Civitavecchia aus ging es mit einem gebuchten Charterzug nach Rom. Für den Aufenthalt in der italienischen Hauptstadt standen rund vier Stunden zur Verfügung – für mich eine gute Gelegenheit, mit einer Hop-on-Hop-off-Tour einen ersten Eindruck von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu bekommen.

In La Spezia habe ich mich für einen Bootsausflug nach Portovenere entschieden. Die Anreise vom Wasser aus bot bereits schöne Ausblicke und machte den Ausflug zu einer entspannten Alternative zu einer klassischen Stadtbesichtigung.

Auf Korsika lag das Schiff besonders praktisch: Die Innenstadt war bequem zu Fuß erreichbar. Kleine Gassen, Geschäfte und französisch-mediterranes Flair luden zum Bummeln ein.

In Marseille ging es bei einem Ausflug hinaus aus der Stadt. Mit Le Castellet und Sanary-sur-Mer standen zwei ganz unterschiedliche Ziele in der Provence auf dem Programm.

Den Abschluss bildete Barcelona. Mit einem Shuttle-Ticket ging es vom Schiff in die Nähe der La Rambla. Von dort aus konnte ich die Stadt ganz individuell erkunden und den Aufenthalt nach meinen eigenen Vorstellungen gestalten.

Eine vielseitige Mittelmeerroute, bei der sich organisierte Ausflüge und individuelle Landgänge wunderbar miteinander kombinieren lassen.